Short Info
Internet-Portrait-Roboter. Der Fotobot lässt sich hinter jedem beliebigen Schaufenster installieren, das Bild wandert direkt auf den Server von Belleville; via Internet-Zugang können die Passant/innen das Bild später abrufen.
Date: 2000-2002
Client: Eigenentwicklung
Mitfinanzierung durch Credit Suisse Group
LEISTUNGEN BELLEVILLE - Idee und Konzeption/Entwicklung und Prototyping - Design Gerät und Applikation - Realisation von 35 Geräten - Programmierung Linux /Java/PHP (mit Partnern) - Betrieb
AUSGANGSLAGE Der Fotobot verbindet den öffentlichen Raum mit dem digitalen Netz. Das Gerät besteht aus einem Monitor, einer Kamera und einem Infrarot-Auslöser. Es ist mit Saugnäpfen hinter Schaufensterscheiben montiert.
Mittels dem Infrarot-Sensor kann der Passant sein Selbstporträt auslösen. Er sieht sich selbst auf dem Display und kann sich entsprechend für das Porträt inszenieren. Unmittelbar danach wird das Porträt vom Fotobot über Telefonleitung auf die Website geschickt. Jedes Porträt lässt sich dort weiterverwenden (E-Card, Chat-Avatar, Bestellen als Print etc.). Seit Sommer 2002 kann das Selbstporträt gleich am Fotobot via Handy weiterverschickt werden (auf MMS oder E-Mail).
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UMSETZUNG Das Gerät ist eine Erfindung von Belleville. Innerhalb eines Jahres und drei Prototyp-Phasen wurde es bis zur Produktionsreife entwickelt.
Mitte 2000 konnte die Credit Suisse Group dafür gewonnen werden, 30 Fotobots für das Expo.02-Projekt Cyberhelvetia.ch einzusetzen. Diese 30 in der ganzen Schweiz verteilten Geräte machten während 1 1/2 Jahren über eine Million Porträts. Die wohl grösste Selbstporträtsammlung der Welt - ein einmaliges Zeitbild der Schweiz während der Expo.02 - wurde nach der Ausstellung von der Schweizerischen Stiftung für Photographie übernommen (www.fotostiftung.ch). Im Jahr 2002 wurde der Fotobot unter anderem an der Biennale BIG Torino 2002 eingesetzt.
FOLGEPROJEKTE In weiteren Projekten kam der Fotobot zum Einsatz: im [plug.in] in Basel; im Rahmen des Literaturprojektes www.readme.cc in Wien, Paris, Budapest, Shekesfehervar, Luzern, Solothurn, Zürich; im Rahmen des Projektes rainbowNOTION.com in Südafrika in Cape Town, Johannesburg, Soweto Kliptown, Grahamstown, Oudtshoorn.
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